Mit dem Projektwettbewerb wurden folgende Ziele verfolgt:
- Realisierung einer neuen Wohnsiedlung in einem bestehenden ruhigen und familiären Wohnquartier.
- Einbindung der Wohnsiedlung in den Landschafts- und Siedlungskontext der Gemeinde Hünenberg und insbesondere in den Ortsteil Hünenberg See.
- Steigerung der Attraktivität des Quartiers durch grosszügig durchgrünte Einfamilien- und Doppeleinfamilienhäuser sowie Geschosswohnungen.
- Hohe Qualität der Architektur und der Wohnräume.
- Hohe Qualität der privaten, halbprivaten und öffentlichen Aussenräume.
Siegerprojekt Pink Paradise

1. Rang / 1. Preis (Empfehlung zur Weiterbearbeitung)
CST Architekten AG, Zug
Iten Landschaftsarchitektur GmbH, Unterägeri

Das Projekt besticht mit der Idee vom „Individuellen Wohnen am gemein- schaftlichen Wohnhof“. Die vier Wohnhöfe bilden übergeordnete und ein- heitlich gestaltete Begegnungszonen, die individuelle Wohnbauten zulassen. Mit der Setzung der Bauten um die Höfe fügt sich die gesamte Überbauung zurückhaltend in den Hang ein. Allerdings sind die Abstände einzelnen Bauten sowie die Zwischenräume teilweise sehr eng.

Viridis

2. Rang / 2. Preis
Hunkeler Partner Architekten AG, Schenkon
Fahrni Landschaftsarchitekten GmbH, Luzern

Das Projekt zeigt für die ganze Bebauung überzeugende sowie umsetzbare Lösungen und ist sorgfältig entwickelt, in guter Abstimmung auf die gestellten Anforderungen. Diese letzte, am Hang liegende Baulücke wird unauffällig und selbstverständlich geschlossen - vielleicht aber ein Spur zu unauffällig; sie verpasst die Chance, Synergien und Mehrwerte im Bereich des Einfamilienhauses zu schaffen.
Bellerive

Im 2. Rundgang ausgeschieden
EDELMANN KRELL Architekten, Zürich
Johannes von Pechmann Stadtlandschaft, Zürich

Der Projektvorschlag besticht durch sein starkes und durchdachtes Gesamt- konzept sowie durch seine subtil differenzierten Dichte, kombiniert mit den flexiblen, innovativen Gebäudemodulen. Allerdings vermag das detailliert erarbeite Bebauungsmuster in seiner Konsequenz die Vorgaben des Raum- programmes nach individuell gestaltbaren Teilbereichen nicht zu erfüllen.
Collina
Im 2. Rundgang ausgeschieden
Scheitlin-Syfrig Architekten AG, Luzern
Appert Zwahlen Partner AG, Landschaftsarchitekten, Cham

Das Projekt beinhaltet eine vielfältige Anzahl unterschiedlicher Gebäu-
de- und Wohnungstypen. Sie sind sehr sorgfältig und detailliert entwickelt. Insgesamt vermag der Vorschlag jedoch ortsbaulich nicht zu überzeugen. Vermisst wird eine übergeordnete, identitätsstiftende Entwurfsidee.
Gattopardo

Im 1. Rundgang ausgeschieden
JOM Architekten GmbH, Zürich
Cadrage Landschaftsarchitektur, Zürich
ERNST – Office for Architecture, Berlin

Das Projekt wählt starke Ideen und verfolgt gute Ziele. Die Ideen überformen jedoch die heutige natürliche Hanglage stark. Ein wesentlicher Teil der Identität der Siedlung wird durch die spezielle Gebäudetypologie gebildet, die in dieser konsequenten Form nicht in so grossen Mengen nachgefragt ist. Der Spielraum für die Weiterentwicklung ist sehr begrenzt.
pura vida

Im 1. Rundgang ausgeschieden
Mozzatti Schlumpf Architekten AG, Zug
Landformen AG, Luzern

Die gesamte Überbauung ist sehr dicht. Es gelingt nicht, identitätsbildende Räume oder Akzente im Aussenraum zu schaffen. Vermisst wird eine übergeord- nete, identitätsstiftende Entwurfsidee.
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